Beiträge zu Hannes Meyer

CHRISTOPH ZUSCHLAG
(Universität Koblenz-Landau)

Die Bauhaus-Wanderausstellung 1929/30

Abstract
Das Thema des Vortrages ist die von Meyer konzipierte Bauhaus-Wanderausstellung der Jahre 1929/30. Er bildet so eine Brücke zwischen der Zeit von Hannes Meyer am Bauhaus und jener danach. Die Wanderschau mit Stationen in Basel, Breslau, Dessau, Essen, Mannheim und Zürich war die bedeutendste Leistungsschau des Bauhauses seit der Weimarer Ausstellung von 1923, im Gegensatz zu dieser ist sie bisher aber nicht umfassend aufgearbeitet worden.

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Themen:

JEANETTE FABIAN (LMU München)

Hannes Meyer und der tschechische Funktionalismus

Themen:

Thomas Flierl (Berlin)

Einführung in die Thematik

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Tatiana Efrussi (Universität Kassel)

Vers l'idéologie. Hannes Meyer in der Sowjetunion

 

Themen:

Greogor Harbusch (ETH Zürich)

Zurück in der Schweiz. Parteikader und Architekt

Themen:

Karoline Noack (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Hannes Meyer in Mexiko. Transnationale Repräsentationen des Indigenen

Abstract
Hannes Meyer und seine Frau Lena Bergner zeichneten wirklichkeitsnah und großformatig die Landschaften des Exils. Dies mag nun nicht mehr überraschen. Mexiko war zu seiner Landschaft geworden, aber sesshaft wurde er in ihr nicht. Der TGP («Taller de Gráfica Popular») blieb nur zeitweilig seine Bleibe. Vier Jahre nach Kriegsende ging Hannes Meyer verarmt zurück in die Schweiz. Einige Alben der «Estampa Mexicana» reisten mit ihm in die veränderten, in Ost und West geteilten Landschaften Europas. Das Ende des Krieges versprach dem reisenden Bauhaus zunächst keine Bleibe; die Bewegung ging weiter; im Ostberlin der Nachkriegszeit und in Zürich wurden Grafikausstellungen des TGP von Georg Stibi und Hannes Meyer organisiert; ob sie an diesen Orten populär wurden und was sie dort auslösten, ist ein anderes Feld der vielfältigen Austauschbeziehungen in den Landschaften der «globalen Flüsse».

 

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Themen:

Raquel Franklin (Anahuac University, Mexiko City)

Hannes Meyer in Mexiko. Zwischen den Fronten

Abstract
Hannes Meyer's Mexican experience between 1939 and 1945 was a bittersweet one. He enjoyed the Mexican landscape and valued the indigenous people; there he took an active role in the politics of exile and achieved familiar stability. Nevertheless, he confronted as well the shift from left to right in Mexican politics and struggled with the corruption, xenophobia and inefficiency of a system that eventually hampered any possible professional success. When leaving in 1945, Meyer argued: "When the outbreak of the reaction is perceptible to me, something completely different has to be undertaken.”

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Themen:

Thomas Flierl (Berlin)

Sowjetische und Bauhaus-DDR-Rezeption in den 1930er bis 50er Jahren

Themen:

Richard Anderson (University of Edinburgh, Edinburgh College of Art)

Hannes-Meyer-Rezeption in den USA seit der Bauhaus-Ausstellung am MoMA 1938

Abstract
Die Rezeption von Hannes Meyer in der anglo-amerikanischen Architekturwissenschaft der vergangenen 60 Jahren zeigt ein wachsendes Bewusstsein der Vielfältigkeit der europäischen architektonischen Moderne und der radikalen Positionen gegenüber der Hauptströmungen. In der Tat können wir eine Entwicklungslinie aufzeigen, die von der Vergessenheit Meyers Werke, zum Missverständnis seines Beitrags, und endlich zur Anerkennung der Zentralität seiner radikalen Kritik reicht.

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Themen:

Philipp Oswalt (Universität Kassel)

Zwei Etappen bundesdeutscher Hannes-Meyer-Rezeption. Hochschule für Gestaltung Ulm / 1968

Themen:

Martin Kieren (Beuth Hochschule für Technik, Berlin)

Die Hannes-Meyer-Ausstellung 1989 (Berlin/Frankfurt am Main/Zürich)

Themen:

Andrea Maglio (Dipartimento di Architettura, Università degli Studi di Napoli Federico II)

Hannes Meyer und die italienische «Architettura Razionale» der Nachkriegszeit

Themen:

Oliver Sukrow (TU Wien)

Wiederannäherungen an das Bauhaus in der DDR in den 1960-70er Jahren. Lothar Lang, Diether Schmidt und Karl-Heinz Hüter

Abstract
Der Vortrag stellt einen Werkstattbereicht eines aktuellen Forschungsprojektes zur Rezeption des Bauhauses in Weimar in den 1960er und 1970er Jahren im Umfeld der Hochschule für Bauwesen Weimar und der Staatlichen Kunstsammlungen Weimar dar. Anhand umfangreicher Primärquellen wird insbesondere auf die Bedeutung Karl-Heinz Hüters eingegangen, dem bei der Wiederaneignung der «nachklassischen Traditionen» in Weimar eine herausragende Rolle zukommt.

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Themen:

Norbert Korrek (Bauhaus-Universität Weimar)

Klaus-Jürgen Winkler — seine Forschungen zu Hannes Meyer und die Internationalen Bauhaus-Kolloquien in Weimar (1976–1989)

Themen:

Wolfgang Thöner (Stiftung Bauhaus Dessau)

Grüner Funktionalismus? Zur Rezeption Hannes Meyers am Bauhaus Dessau 1976 bis zum Jahre 1994

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