• 2018

November 2018 bis Januar 2019

Moderne in der Nachbarschaft

Weimarer Kontroversen vor Ort

Eine Gesprächsreihe der Klassik Stiftung Weimar und des Bauhaus-Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung an der Bauhaus-Universität Weimar

Die Moderne steht für eine umfassende Neuorientierung der Lebenswelt, für Veränderungen in Produktion, Politik und Gestaltung seit der Hochindustrialisierung. Diese Veränderungen erfuhren in Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts eine kräftige Beschleunigung und fanden unter dem Kaiserreich, der Weimarer Republik, der NS-Zeit, der DDR und der BRD jeweils einen eigenen Ausdruck. In unseren Nachbarschaften haben sie bemerkenswerte Spuren hinterlassen und teilweise Jahrhunderte alte Strukturen überschrieben, während woanders nur noch Erinnerungen und Geschichten von den Veränderungen zeugen. Die diesjährigen Gesprächsrunden im Rahmen der Veranstaltungsreihe Weimarer Kontroversen widmen sich an mehreren Abenden dem Erbe der Moderne an verschiedenen Stätten in Weimar. Beispielhaft werden diese mit zentralen Fragestellungen der Moderneentwicklung verbunden. Im Gespräch kommen Zeitzeugen, Wissenschaftler, Architekten und Künstler zusammen. Historische, biografische oder bauliche Perspektiven erlauben ein komplexes Verständnis der vorgestellten Plätze oder Gebäude. Dabei wird nicht nur Historisches rekonstruiert, sondern auch Fragen nach der aktuellen Bedeutung und der zukünftigen Nutzung dieser Orte gestellt. Nicht zuletzt wird es um ihre Einbettung in eine weiter zu diskutierende Topographie der Moderne und die Entwicklung eines Quartiers der Moderne in Weimar gehen.

 

Buchenwaldplatz – 14. November 2018 

 

Villa Dürckheim – 20. November 2018 

 

Evangelisches Gemeindezentrum Paul Schneider – 28. November 2018 

 

Studierendenwohnheim Jakobsplan – 5. Dezember 2018 

 

Kunsthalle Harry Graf Kessler – 12. Dezember 2018 

 

Ehemaliges Gauforum – 9. Januar 2019

  

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In Zusammenarbeit mit

Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Bauhaus.Weimar.Moderne.Die Kunstfreunde e.V.

Gefördert von der

Staatskanzlei des Freistaates Thüringen

Im Rahmen von

Bauhaus100