20. November 2018, Villa Dürckheim

Villa Dürckheim

1913 ließ die Familie Dürckheim nach Entwürfen Henry van de Veldes im Süden Weimars die repräsentative Villa errichten. Nach Erweiterungen in den 1930er-Jahren diente sie 1945 als Sitz des sowjetischen Geheimdienstes und daraufhin als Kreisverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. »Wie in einem Brennglas konzentriert sich in diesem Haus die Geschichte unseres Jahrhunderts – mit ihren Höhen und all ihren Tiefen.« (Christiane Weber, 1997) Seit 2006 gehört das Gebäude zwei Münchener Architekten, die es denkmalgerecht sanieren ließen. Heute nutzen unter anderem die Bauhaus-Universität Weimar sowie Architekturbüros die Räumlichkeiten. Die Geschichte »der Cranachstraße« als Synonym für die Weimarer Abteilung des MfS, die baulichen Schichten im Gebäude und seine gegenwärtige und zukünftige Nutzung werden die Themen des Abends sein.

Unter anderem mit PETER OTTMANN (Architekt und Eigentümer, München), STEPHAN DIETRICH (Architekt, Berlin), RUDOLF KESSNER (Grafiker und Bürgerrechtler, Weimar), HOLM KIRSTEN (Historiker und Autor, Weimar) und DR. JOCHEN VOIT (Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Erfurt, Moderation).

Dienstag, den 20.11.2018, 19 Uhr, Salon der Villa Dürckheim, Cranachstraße 47, 99423 Weimar

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